PCR Test = die Wirklichkeit der Möglichkeit


& ist kritische Öffentlichkeit möglich ?

Am Beispiel der vierten Sitzung des Corona-Ausschusses

Meine in den Raum gestellte These: 

„Wir befinden uns in einer Phase der Aufklärung – die uns einübt, wissend mit Ungewissheiten umgehen zu lernen.“

wird hier, anhand einer Sitzung des Corona-Ausschusses vom 24. Juli 2020 konkreter überprüft (1). Wir fragen uns auch, wie weit wir mit unserem Üben sind.

—————-

Dr. Wolfgang Wodarg ist, den Einschätzungen der Fachleute und Berater der Regierungen, von Anbeginn der Krise  kritisch gegenüber gestanden. Er hat die Phalanx der folgenden Kritik angeführt.

Mit dem Satz: 

„COVID-19 sei nichts anderes als eine normale Grippe“, 

hat er die kritische Diskussion weitgehend geprägt und bis heute vorangetrieben.

Viele verunsicherte Menschen haben sich, zumindest zeitweise dadurch beruhigen lassen und für sich Argumente gefunden, die ihnen die Unsinnigkeit der Maßnahmen vor Augen führte.

Nachdem Maskentragen / Abstandhalten / testen/ testen / testen / Quarantäne / schließen der der Grenzen / nun Monate lang aufrecht erhalten geblieben ist und jetzt 

im Herbst nochmal verstärkt werden soll, machen diese Aussagen es vielen Menschen schwer, die Unabänderlichkeit ihrer Lebenslage zu ertragen. So bringen diese kritischen Aussage, die Menschen gegen die verantwortlichen Politiker auf, die sie damit quälen! 

Nicht nur sinnlos seien diese PCR Tests, nein, diese Tests erzeugen mit ihren großen Fehlerquoten eher noch mehr Ängste, gefährden Existenzen und erzeugen weit mehr Folgeschäden, als sie Coronafälle nachweisen! 

Die positive Kritik hat sich in ihrer sozialen Auswirkung ins Gegenteil verkehrt und entfaltet selbst existenzgefährdende Folgen!  

Aus welchem Grund?

Dr. Wodarg führte dem normalen Bürger 2020 eine Einsicht vor, die am Beginn des 20ten Jahrhunderts in der Physik zu einer Erkenntnis führte die inzwischen auch in der Biochemie angekommen ist, 

nämlich, dass Naturwissenschaften mit ihren Thesen, Experimenten und Messungen eine Wirklichkeit herstellen, an der sie selbst nicht feststellen können, 

wieweit diese Wirklichkeit durch ihre Eingriffe erzeugt wurde.

Gerade die PCR Tests zeugen genau von diesem  Phänomen der Moderne:

Scheinbar (das sind meine Schlüsse) existieren so viele unterschiedliche „Stämme“ der COVID-19 Viren, dass diese weder als Ganzheit aufzulisten, noch kurzfristig nachweisbar wären. 

Da sich Viren durch jeden Wirt verändern, ist man ( Drosten ) auf die Idee gekommen, sie, die Coronaviren digital nachzubauen und die wesentlichen Informationen dieser variablen VIREN in einzelne Partikel aufzuschlüsseln, die dann getrennt voneinander gesucht werden. 

Es wurden jene Teile gesucht, die weitgehend einen gemeinsamen Nenner aller Corvid-19 Varianten abdecken und wechselseitig ein Bild von COVID SARS 2 ergeben können, die dann in den Proben der Klienten sequenziert sichtbar gemacht werden. 

Genau genommen findet der Test keine Coronaviren, sondern Informationen, die darauf hindeuten, dass diese vorhanden sein müssten, nicht nur oberflächlich (als Partikel), sondern von den Körperzellen des Klienten schon aufgenommen, da sonst ja nicht nachweisbar. 

Somit ist die durch Dr. Wodarg und dem Ausschuss beförderte Diskussion hinfällig,  ob de PCR Tests eine Infizierung festgestellt kann oder nicht.

(der Mensch ist keine Glasplatte!).

Betrachten wir die 4. Sitzung vom 24. Juli 2020 der Stiftung Corona-Ausschuss (2) aus dem Blickwinkel der These: Wir erkennen gerade weltweit, 

dass Wirklichkeit, ab jetzt nur „mögliche Wirklichkeit“ sein kann. 

Wir erkennen, dass wir Wirklichkeit nicht angreifen, nicht an fassen können! 

Wir können, auf Grund eines PCR Tests nicht mehr schreien: 

„Ich hab’s!“  

„Ich hab’s nit!“

Wir wissen de facto nicht, ob wir daran gestorben sind, oder es gehabt haben! 

Ja, der PCR Test führt uns einen Schein vor, aber der Schein ist wirklicher als die Wirklichkeit! (3). 

Der Test berücksichtigt die hohe Variabilität der Viren und  führt uns ein naturwissenschaftliches Phänomen als Konstrukt vor. Diese behauptete Wirklichkeit ist eine zu Viren parallel geführte Zeichenkette, die annähernd den Informationen der Viren entspricht.

Damit kann der Test aber sicherer Viren nachweisen, als ein Test der vollständige Virus zu finden sucht! 

Die Fähigkeit der offenen Medien (der social media) 

Wieweit haben wir unsere diskursiven Fähigkeiten ausgebaut, um in der Öffentlichkeit wissenschaftliche Einsichten, Methoden und deren Konsequenzen ( die Maßnahmen) adäquat prüfen und kritisieren zu können? 

Wie sich schon bei der Diskussion um die Atomkraft zeigte, bedarf es in der Gegenwart einer kritischen Öffentlichkeit, damit die kritischen Stimmen innerhalb der Wissenschaften zu Wort zu kommen. 

Die vierte Sitzung des Corona-Ausschusses zeigt aber, wie hilflos und bemüht wir sind, sobald es der kritischen Öffentlichkeit bedarf: 

Da herrscht Selbstüberschätzung und es fehlt die Einsicht, dass es heute nicht mehr genügt, nur kritisch gegenüber den Maßnahmen und deren Begründungen zu sein.

Die Position des Kritikers, der von außen Kritik anmeldet und etwas infrage stellt, ist kontraproduktiv geworden.

Die 4. Sitzung des Corona-Ausschusses führt uns exemplarisch das Manko solcher Kritik vor: 

In den Beiträgen aus dem Off von Prof. Kämmerer wurden nämlich alle Fakten aufgeführt, aus denen sich begründen ließe, dass nur diese Tests zur Zeit zur Verfügung stehen könne und einsetzbar sind. 

Keiner der Anwesenden hat die Aussagen so ordnen können, dass das Naheliegende sichtbar wurde.

Gesagt wurde von Frau Prof. Kämmerer vieles,  

nur nicht angesprochen werden konnte es, da vorher schon klar war, gegen was anzutreten ist! 

Die Juristen – die sich zu einer Art Volks-Tribunal zusammengetan haben(3) – interessierte nur eines, den wissenschaftlichen Beweis zu erbringen, dass uns der PCR Test nur die Fata Morgana einer Pandemie vorführt!

Eine solche Diskussion müsste nicht so ablaufen, denn 

in den (so kritisierten) „öffentlichen Medien“ wurden längst  Standards entwickelt, wie ein Diskurs in medialer Öffentlichkeit geführt werden muss, um den objektiven Kriterien der Wissenschaften zu entsprechen, leider passiert das zur Zeit nicht! 

Über die wechselseitige Anerkennung konträrer Positionen mit entsprechender Argumentation und Gegenargumentation kann der Zuhörer sich selbst ein Bild verschaffen.

GL

(1) und da sie so wenige waren, haben sie sich einfach fotografisch dupliziert und im Video kameratechnisch geschickt in Front positioniert, so kamen die Antworten der Frau Professor aus dem göttlich autoritärem Off – bewundernswert geschickt!

(2) 

Stiftung Corona-Ausschuss

4. Sitzung 24. Juli 2020 

„Der Drosten-Test

Die Immunität und die zweite Welle“

Mit Dr. Wolfgang Wodarg und Prof. Dr. Ulrike Kämmerer 

Dass ich auf das Video erst drei Monate später eingehe, hat damit zu tun, dass in der Krise, oft erst spät deutlich wird, was damals geschah!

(3) Die Evaluierung dieser meiner These wartet noch auf eine fachliche Bestätigung!

1 Kommentar zu „PCR Test = die Wirklichkeit der Möglichkeit“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s