Reaktion zum Gespräch von Stefan Seydel mit Bazon Brock am 10.06.20 https://twitter.com/sms2sms/status/1269016593725612045?s=21

Lieber Stefan!

Ich würde Dir schon gerne einige Gedanken auf Deinen neuen Lebensabschnitt ins Kloster mitgeben!

Wirst es ja eh alles ablehnen, aber gesagt sollte es sein!

OK, nehmen wir Deinen Listen eher als einen gut geeigneten Fragenkomplex als eine geschichtliche Tatsache, trotzdem ist deren Gültigkeit im Gespräch mit Bazon Brock dem Verfall ausgesetzt gewesen!

Wieso?

Weil BB sie auf dahinter liegende Begriffe ( Unterscheidung, Relation und Negation ) zurückführte und den Begriff des Autors wie des Anderen ( der anderen Nationen und der daraus erwachsenden höheren Komplexität) mit einführte.

Er hat uns damit einen ausgezeichneten Überblick der Begriffe vorgeführt, deren es bedarf, um unsere Gegenwart beschreiben zu können!

Wärest Du konsequent, müsstest Du nach dem Gespräch mit Bazon Brock alle Deine Listen umschreiben, kritisch mit wiederholten Zitaten von Paul Watzlawick umgehen und von Deiner Illusion, Wikipedia, Wikidata würde im Bereich der Wissenschaft einen Quantensprung darstellen, Abstand nehmen!

Bazon Brock hat Dir ähnlich wie schon Moritz Klenk deutlich gemacht, wie Deine Sozialutopie Dich verblendet und Du in Wikipedia etwas sehen willst, was der tatsächlichen Funktion dieser Dienste in keiner Weise entspricht und hw. von den daran beteiligten auch nicht so gesehen wird.

Wikipedia hätte die Universität und die freie Autorenschaft ersetzt, ist lächerlich!

Diese Dienste haben einen Teil dessen, was die Enzyklopädisten wollten weitergeführt, aber zu einer Sicht der Geschichte reicht es bei Wikipedia beiweitem nicht, dazu bedarf es, wie Bazon schlüssig darstellte, eines Autors, der fähig ist, uns einen Überblick zu verschaffen, das kann ein Kollektiv nicht!

Noch etwas! Als Schüler, Kollege und Mitarbeiter von Bazon Brock darf ich das sagen:

Du und alle die dem Bazon gegenüber diese kumpelhafte Sprechweise und Haltung einnehmen, als würden sie von Du zu Du mit ihm sprechen, wollen Verständnis für die eigene Haltung bekommen: wie zB., „Du weißt doch Bazon, als Sozialarbeiter hatte ich….“,

oder, sie wollten

ihn als weltfremden Theoretiker überführen: „Frag doch Bazon nach dem Namen seines Briefträgers?“.

Ihr habt alle nicht begriffen, mit wem ihr es hier zu tun habt ……..Auf jeden Fall sollte klar sein, dass neben Bazon Brock ein Dirk Baecker wie ein gesitteter UniProfessor erscheint!

Hast Du nie bemerkt, dass Bazon Brock sein Wissen immer aus seinem Gedächtnis vollständig regeneriert, seine Leistung genau dieses Können ist! Er schreibt keine Bücher! Deine Buchdruckkultur hatte er mit 14 Jahren überwunden, bzw. in seine Aktionskunst mit integriert.

Aus dem Grunde dienen ihm alle Dienste, die das Internet entwickelt hat. Er hat nichts anderes getan. als sich permanent darauf einzuüben, sein Wissen sprechend, im Moment als Ganzes, aktivieren zu können.

Bazon Brock sagte uns 1969 an der HFBK Hamburg :

„Wissen tut ihr erst etwas, wenn ihr aus dem tiefsten Schlaf geweckt werdet und ihr, wie auf Knopfdruck, das Thema, auf das ihr euch konzentriert habt, wiedergeben könnt!“

Und in der Fähigkeit ist er allen gegenwärtigen Philosophen, Soziologen und Medientheoretikern ( der Buchkultur) weit überlegen!

Eine Bianchi, ein Essbach, Seydel, Baecker reden mit Bazon nicht auf derselben Ebene; das zu erkennen ist Voraussetzung, um von Bazon Brock etwas lernen zu können!

Die Haltung der

Aletheia gegenüber, wäre das zu berücksichtigende.

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