Zu: „ Warum gibt es Verschwörungstheorien“

https://differentia.wordpress.com/2020/05/19/ueberzeugungsfaehigkeit/

„Warum gibt es Verschwörungstheorien?“

Von Klaus Kusanowsky

Gleich eingangs, ich habe eine Ahnung ( aber mehr auch nicht!) was Kusanowsky anvisiert, indem er die Konjunktur von Verschwörungstheorien und deren Skanadalisierung auf die fehlende Kommunikation von vertrauter Verständigung zurückführt.

Werden die Medien und Bereiche betrachtet wo VTs kritisch beleuchtet werden, dem fallen zuerst die großen Meinungsmacher in den Printmedien, wie in den Öffentlich Rechtlichen auf, dazu Professoren und Wissenschaftler, wie die große Gruppe der Meinungsmacher landauf landab für die solche „Herrschaftstheorien“ ihre Interpretationshoheit gefährden.

Sofern ist das sehr wohl ein Machtkampf, geht es doch um Hohheit, um Vertrauen, um Meinungsführerschaft, um das Sprachrohr der Macht und um Aufmerksamkeit, dem wertvollsten Zahlungsmittel der Macht gegenwärtig!

Verschwörungstheorien glauben grundsätzlich an eine Beherrschbarkeit der Welt, daran dass die Welt einer Führung bedarf, die sie aber nicht in den Regierungen sehen können sondern in dahinter agierenden Gruppen, Personen, Gesellschaften, im schlimmsten Fall in Rassen.

Das heute jeder seine Meinung haben kann und dafür auch noch Foren und Plattformen bekommt ist bekannt. Ja! er wird dazu noch animiert und an den Meinungen der Vielen hängen ganze Geschäftszweige die davon profitieren.

Das ist so, mindest, seit es die Idee der Demokratie gibt. Die Meinung von Krethi & Plethi wurde immer schon beanstandet und damit die Funktion von Demokratien in Zweifel bezweifelt.

Diejenigen die vermeintlich gerade an der Macht sind, oder sich als diejenigen ansahen, der Adel, der Dandy, der Großbürger, Offizier, Parteifunktionär, Herausgeber oder der sonst machtlose Intellektuelle sah immer schon auf den Pöbel herab.

Zurück zur These von Kusanowsky und der Frage wie wurde bisher Vertrauensvolle Verständigung aufgebaut, wie wurde sie erreicht?

Durch Vorstrukturierung der Kommunikation: Religionsgemeinschaften, Parteiungen, Berufsgruppen, Meinungsführerschaft, Familienzugehörigkeiten, Örtlichkeit, Alter, Erfahrung, Erfolg, Bekanntheit waren einige der Gates über die Vertrauen aufgebaut werden konnte, was Politik und Medien zu nutzen wussten um Meinungen, um Aufmerksamkeit und Erregung lenken zu können.

Durch die neuen Medien und einer ( davon relativ unabhängig) sich völlig verändernden Wirtschaft in der sich das Verhältnis Produktion Konsum so verändert hat, dass diese Entgegensetzung sich gerade auflöst, muß Verständigung auf andere Grundlage gestellt werden, aber auf welche?

Sicher ist diese Vertrauenskrise nicht zu zentrieren z.B. Auf die Politik. Gerade Corona hat gezeigt, dass der Staat vertrauen genießt, während die Wissenschaft und die Medien diese weitgehend verloren haben und in die Kunst hat man gar kein Vertrauen, die ist auf die Ebene der Notstandshilfe gesunken.

Keiner hat mehr die geringste Ahnung davon, was wir der Wissenschaft der Wirtschaft und dem Sport voraus haben:

Wir sind stabiler da beweglicher!

Wir sind immun allen Krankheiten gegenüber, da ihnen immer schon ausgesetzt!

GL

2 Kommentare zu „Zu: „ Warum gibt es Verschwörungstheorien““

  1. Verschwörungstheorien, in Bezug auf die derzeitige Situation, sind ein Ventil, das es vielleicht auch braucht? Ich rechne jedoch immer mit dem Wissen und der Vernunft der Allgemeinheit.
    G.L.: „Wir sind stabiler da beweglicher! Wir sind immun allen Krankheiten gegenüber, da ihnen immer schon ausgesetzt!“
    Kurz und knapp: aber damit ist eigentlich alles gesagt.

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